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Vor jetzt mehr als vier Wochen sind wir eingezogen. Mittlerweile haben wir (fast) alle Kisten ausgepackt, inzwischen sind auch die Duschtüren in Bad und Gäste-WC eingebaut, fast alle Lampen hängen – und der Kaminofen ist vom Schornsteinfeger abgenommen und hat schon viele Abende das neue Wohnzimmer gewärmt. Der meterhohe Erdhügel im künftigen Garten (auf dem so lange diese gigantischen Sonnenblumen standen) ist verschwunden, und die Terrasse ist seit heute auch fast fertig. Die Jungs haben den noch unfertigen Dachboden bereits erobert und die Bücher stehen in den Regalen. Und: Wir haben natürlich in der ersten Nacht im neuen Haus nur die schönsten Träume geträumt. Ärger aber gibt es dennoch genug.

Unsere Baufirma Heins-Haus wird, zumindest in den Details und bei den noch zu erledigenden Arbeiten, immer unzuverlässiger. Seit Wochen warten wir auf zugesagte Nachbesserungen und den Abschluss ausstehender Arbeiten. Wir werden dazu demnächst in unserer Abschlussbewertung noch ins Detail gehen, und detailliert Pros und Contras abwägen, die für bzw. gegen ein Bauen mit der Firma Heins-Haus aus Nottensdorf in Niedersachsen sprechen. Ärgerlich ist es allemal, wenn ein Geschäftspartner immerfort seine Zusagen bricht.

Freunde von uns haben vor einigen Jahren mit Heins-Haus gebaut und waren sehr zufrieden. Damals, so haben es uns auch viele der Handwerker erzählt, hatte Heins-Haus einen sehr guten Bauleiter. Und der Bauleiter ist als Organisator der wichtigste Ansprechpartner für den Bauherrn. Der damalige Bauleiter hat Heins-Haus verlassen – und mit seinem Weggang ist offenbar das Chaos eingezogen. Wir ärgern uns bis heute über die Unzuverlässigkeit von Heins-Haus.  Details, wie gesagt, in Bälde auf diesem Kanal.

Heute erst einmal ein paar Impressionen der vergangenen Wochen.

Endspurt zum Umzug

Übergabe geschafft. Bis zum Umzug sind es noch sechs Tage. Wir haben jetzt in der alten Bude mit dem Kistenpacken begonnen. Bewegte, wunderschöne Zeiten. Wir besitzen ein Haus!

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Unser Vorab-Mini-Fazit: Insgesamt hat Heins-Haus uns ein sehr schönes Haus gebaut – wenngleich die Organisation der Bauzeit doch alles andere als optimal war. Dass dem Bauamt bis Bauende nicht einmal die Baubeginnanzeige vorlag (und daher eine Stilllegung unseres Baus drohte), spricht ja Bände. Aber jetzt freuen wir uns vor allem über unser schönes Haus. Heute haben wir die Bude erstmal geputzt (Herzlichen Dank an die (Schwieger-)Mutter und die Nenn-Schwiegermutter für die engagierte Hilfe!).

Geärgert haben wir uns bei der gestrigen Abnahme allerdings noch einmal sehr über die von Heins-Haus beauftragten Maler der Firma Schwarzmaler von Malermeister W. Dieter Schwarz aus Buxtehude. Abgesehen davon, dass die während der Bauphase immer wieder mit ihren Arbeiten in Verzug waren, haben sie am Ende bei uns noch einmal Zeugnis darüber abgelegt, wie sie so arbeiten. Beim Verputzen unseres Dachbodens haben Sie den Boden nicht abgedeckt – und die OSB-Platten von vorne bis hinten durchgehend mit Farbe versaut. Wir wollten die Platten lackieren, das wusste auch unser Bauleiter. Aber die Schwarzmaler, die für Heins-Haus alle Spachtel und Malerarbeiten ausführen, haben derart rumgesaut, dass der Fußboden im Dachboden nun vermutlich vollständig erneuert werden muss. Möglicherweise kann man das noch abschleifen, aber auch das kostet ein Heidengeld. Heins-Haus hat sich bei der Endabnahme bereit erklärt, die Kosten zu übernehmen. Wir gehen davon aus, dass der Boden bis zu unserem Einzug gemacht ist – denn wir brauchen den Dachboden auch als Stauraum.

Sehr schön ist die freie Treppe in den Dachboden von der Firma derstappen geworden. Sieht richtig klasse aus!

Einen sehr guten Job macht auch unser Parkettverleger Ole Reinicke. Er verlegt wirklich sehr sauber – und wir haben unsere Parkettauswahl bei Holzland Greve in Neumünster (gute Beratung, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis!) bisher auch keinesfalls bereut. Im Gegenteil. Das Parkett sieht toll aus! Der Übergang vom Wohnzimmer zu den Bodenfliesen der Küche passt auch prima (alles in den Fotos unten zu begutachten).

Wir hoffen, dass Heins-Haus alle verbleibenden Arbeiten wie im Übergabeprotokoll vermerkt in der kommenden Woche erledigt. Da unser Blog mittlerweile sehr viel über den Suchbegriff “Heins-Haus” angesteuert wird, vermutlich von Menschen, die sich überlegen, ob sie mit dieser Firma bauen sollen, werden wir nach unserem Umzug noch einmal eine Gesamtbewertung mit Pros und Contras aufschreiben. Wer konkrete Fragen hat, kann sich auch unter der im Impressum genannten Mailadresse an uns wenden.

Mehr bald auch noch zum Thema Carport (wir sind in Verhandlungen mit den Behörden).

So, nun wird weiter gepackt.

Endabnahme

Wir hatten heute die Endabnahme/Übergabe – nach einer stressigen letzten Woche. Unter anderem hatten wir plötzlich das Bauamt auf dem Hals, weil Heins-Haus es offenbar versäumt hatte, die Baubeginnanzeige an die Behörden zu schicken (falls die Dokumente nicht im Amt verbaselt wurden). Die Behörden haben nur im allerletzten Moment davon Abstand genommen, unsere Baustelle stillzulegen. Was lernen wir daraus: In wesentlichen Dingen nicht auf die Baufirma verlassen!

Hier wohnen wir ab nächster Woche.

Hier wohnen wir ab nächster Woche.

Zu all dem in den nächsten Tagen mehr – genauso wie zum leidigen Hickhack um den Carport-Bau (der sich durch die neue schwarz-grüne Hamburger Bauordnung, die ab 1.9.10 gilt, um einiges verkompliziert hat).

Es gibt noch einige Restarbeiten zu erledigen, einige Mängel zu beseitigen. Das wird Heins-Haus innerhalb der nächsten Woche tun. Aber insgesamt sind wir heute sehr zufrieden: Ein sehr schönes Haus! Wir sind richtig happy heute. Viele Fotos vom neuen Haus morgen hier.

Allmählich müssen wir uns Gedanken über Gardinen, Rollos und Lampen machen. Heute mussten wir daher dringend die Maße der Fenster nehmen. Besonders das angeschrägte Fenster in einem der Kinderzimmer (Foto) und die ebenfalls schräg geschnittenen Dachgiebelfenster sind nicht leicht zu bestücken. Zudem wollen wir Hitzeschutzrollos in die beiden Velux-Dachflächenfenster im Dachboden einbauen.

Außerdem mussten wir heute unbedingt die Einbauchküche genau checken – da die Frist für Reklamationen abläuft. Wir haben einen Fehler am kleinen Apothekerschrank gefunden. Im Bad sind die Mauern weitgehend gekachelt, im Wohnzimmer ist die Zierleiste an der Decke angebracht worden.

Der hohe Wassertank für unser mit Hilfe der Solaranlage auf dem Dach erwärmtes Wasser steht im Wohnzimmer und wartet auf den Einbau im Hauwirtschaftsraum. Und draußen auf den meterhohen Baubergen lässt sich immer noch prima im Sand spielen.

Der Tiefbauer von Heins-Haus hat das Schmutzwassersiel an der falschen Stelle gebaut. Es sollte genau dort erneuert werden, wo es vorher war, einige Meter im Grundstücksinneren von der Straße aus gesehen. Stattdessen hat er es beinahe unter die Hecke gesetzt, die das Grundstück zur Straße abgrenzt. Bei seinen Arbeiten hat der Tiefbauer außerdem eine hochwertige Hainbuchenhecke an der Grenze zum Nachbarn zerstört – und die Hecke zur Straße ebenfalls beschädigt. Heins-Haus hat das nicht von sich aus angesprochen.

Wir hatten in einer Baubesprechung betont, dass das Siel auch wegen der notariell beurkundeten Durchleitungsrechte unserer Nachbarn vom hinteren Grundstück dort hin muss, wo es lag. Ohne Rücksprache mit uns wurde es nun an anderer Stelle gebaut.

Wir haben Heins-Haus nun schriftlich darauf hingewiesen, dass wir das Siel so nicht abnehmen werden und dass wir erwarten, dass die ohne jeden nachvollziehbaren Grund entwurzelte (und nunmehr vertrocknete) Hainbuchenhecke ersetzt wird.

Derweil hat unser Gartenbauer Rohre zur Ableitung des Regenwassers gelegt, die später in das noch zu bauende Entwässerungsbecken münden werden. Im Bad ist das Mosaik, das in der Dusche gelegt wurde, nun auch einmal als Einfassung um den künftigen Spiegel gesetzt worden. Parkett liegt bereits im Schlafzimmer und im begehbaren Kleiderschrank.

Parkett wird verlegt

So, nun wird auch das Parkett verlegt – zuerst im Schlafzimmer. Der Estrich im Obergeschoss musste mit “Primer Haftgrund” bestrichen werden, weil er noch nicht völlig durchgetrocknet war. So soll das Parkett vor der verbeibenden Feuchtigkeit geschützt werden. Wir haben für die oberen Räume Eiche Schiffsboden geölt gewählt, für unten Eiche Landhausdiele geölt. Der Estrich im Wohnzimmer ist jetzt abgeschliffen worden, so dass es im Übergang keinen Absatz mehr zwischen Küche (Bodenfließen) und Wohnzimmer (Parkett) geben wird (letztes Foto).

Auf dem Dachboden sind die Rohre nun vollständig verkleidet, der Boden wird jetzt mit OSB-Platten belegt. Der hintere Bodenteil ist bereits mit einer Leichtbauwand abgetrennt. Dahinter werden wir einen Lagerraum einrichten für Koffer etc. pp. Schließlich haben wir keinen Keller.

Im Bad sind die braunen Bodenfließen nun verlegt und verfugt. Auch das Mosaik für die Dusche ist bereits drin.

Noch eine Woche bis zur Übergabe…

Bodenfliesen im Bad

Die braunen Bodenfliesen im Bad sind heute zum großen Teil verlegt, aber natürlich noch nicht verfugt worden. Außerdem sind die naturfarbenen Bodenfliesen im EG jetzt auch im Hauswirtschaftsraum gelegt. Der Bodenablauf, den wir in der Mitte des Raumes haben einbauen lassen, wurde abgesenkt und angepasst. Im Dachboden sind jetzt Wände und die Rohre der Belüftungsanlage verkleidet (deren Rohre in die Decken der Räume münden, wie auf dem Foto zu sehen). Leider war heute Abend keine Leiter mehr da, um das Ganze zu inspizieren.

Dass es naturgemäß immer wieder Koordinierungsprobleme auf so einer Baustelle gibt, hat sich heute an einer Kleinigkeit (als pars pro toto) gezeigt. Die beiden Lichtschalter für das Flurlicht, waren plötzlich hinter dem Handlauf der Treppe verschwunden. Heins-Haus-Bauleiter Schmidt hat uns selbst auf das Problem hingewiesen, das wir noch gar nicht bemerkt hatten. Die Schalter wurden mittlerweile um die Ecke versetzt (siehe Foto).

Wir haben bei der Baubesprechung u.a. über das Fenster gesprochen, das in der Küche falsch eingesetzt wurde und nun beim Öffnen gegen den Wasserhahn stößt. Für den Fall, dass wir auf das Fenster verzichten, das im unteren Teil fest ist und sich nur in den oberen Zwei-Dritteln öffnen lässt will Heins-Haus uns einen geringen Betrag erstatten. Wir denken noch darüber nach. Heute hat der Heins-Haus-Maler endlich seine Arbeiten im 1. Stock beendet, so dass unser Maler jetzt loslegen kann. Nur noch neun Tage bis zur geplanten Übergabe, aber es scheint sich alles halbwegs zurechtzurütteln.

Wichtig ist es natürlich auch, eine Gebäudeversicherung abzuschließen. Üblicherweise hat die Baufirma eine solche Versicherung abgeschlossen. Zu Jahresende will Heins-Haus unsere kündigen. Wir müssen sie dann übernehmen – oder eine neue suchen. Wäre ja nicht so schön, wenn das teure Gemäuer gleich niederbrennen würde und wir dann in jeder Hinsicht abgebrannt dastünden. Es gibt bei der Polizei zudem eine gute Beratung, wie man sich ohne allzu großen Aufwand gegen Einbrüche wappnet. Im Internet gibt es hier erste Tipps. Wir lassen uns demnächst bei der Polizei Hamburg noch einmal beraten.

Übrigens müssen wir für den Bau unseres Carports vor dem Haus aufgrund der seit 1. September 2010 gültigen neuen Hamburger Bauordnung nun doch einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung stellen. Denn das Carport soll vor dem Haus und damit im nach Meinung von Schwarz-Grün in Hamburg “schützenswerten Vorgarten” stehen. Mehr dazu demnächst auf diesem Kanal.

Unsere Küche ist nun fertig eingebaut. Sieht prima aus mit dem Induktionsherd und den voluminösen Schubladen. Allerdings konnte unser Maler die Küchenwände noch nicht streichen. Unser Bauleiter hat zugesagt, sich um das Problem mit dem durch einen Wasserhahn nicht zu öffnenden Küchenfensters zu kümmern.

Das eine Drittel des Dachbodens ist heute per Leichtbauwand abgetrennt worden, es fehlt nur noch die kleine Behelfstür (dahinter entsteht ein Abstellraum. Nicht nur dadurch hat der Dachboden in der Wahrnehmung leider etwas an Großzügigkeit verloren. Auch die voluminösen Rohre der Entlüftungsanlage, die einmal rund um den Boden laufen, müssen verkleidet werden. Auf der einen Seite musste so bis auf 70 Zentimeter Höhe verkleidet werden. Auf der anderen sind es bis 40 Zentimeter. So ist der so groß wirkende Dachboden nun doch zu einem überschaubaren Raum geworden.

Das Mosaik für den Boden der oberen Dusche ist geliefert worden. Auch die Gästedusche ist bereits gekachelt.

Leider hat der Heins-Haus-Maler auch heute entgegen allen Beteuerungen unseres  Bauleiters die oberen Räume nicht fertiggestellt, so dass unser Maler wieder nicht mit voller Kraft beginnen konnte. Die von Heins-Haus zugesagten Ausbesserungen einer schiefen Decke in einem der Kinderzimmer hat er sich nach Auskunft unseres Malers schlicht geweigert umzusetzen.

Alles Themen für die Baubesprechung morgen (Mittwoch) früh.

Heute ist die Küche gekommen. Der Mitteltresen muss am Dienstag noch justiert werden, Kochplatten und Dunstabzugshaube werden noch installiert. Der Rest ist da. Und gefällt uns gut. Außerdem sind die Holzbeläge der Treppe eingebaut worden. Das Bad wurde weiter gekachelt (Probeliegen in der Wanne ist möglich!) und das Mosaik für den Boden der Dusche ist geliefert worden. Im Hauswirtschaftsraum (in dem Zähler und Sicherungskästen bereits eingebaut sind) wurde der Boden betoniert. Und auf dem Dachboden sind an den Rändern die großen Rohre für die Belüftungsanlage verlegt worden. Die Grobspan-Platten (OSB) für den Dachboden warten derweil noch neben der Leiter darauf, hochgeschafft und verlegt zu werden.

Einziges Problem, das uns heute aufgefallen ist (kein Tag ohne, wäre ja noch schöner): Hinter unserer neuen Spüle in der Küche sollte nach den Planungsbesprechungen ganz zu Beginn eigentlich ein Fenster eingebaut werden, das sich nur in der oberen Hälfte öffnen lässt – da unten der Wasserhahn im Weg ist. Stattdessen ist nun ein normales Fenster drin. Das werden wir in den nächsten Tagen noch einmal ansprechen.

Nach viel Kritik hier aber auch einmal ein Dank an unseren Bauleiter Martin Schmidt. Er hat, obwohl noch kein Gasanschluss da ist, die Fußbodenheizung mit Notgas angeworfen – und den defekten Behälter des Bautrockners repariert. Vielleicht klappt es angesichts des guten Wetters ja doch noch rechtzeitig mit dem Trocknen des Erstrichs.

Auf der künftigen Einfahrt passiert derweil jetzt schon, was dort wohl auch in den kommenden Jahren täglich passieren wird: Es wird gebolzt.

Entrüstetes Haus

Das Baugerüst ist weg, nun steht unser Haus nackt und schutzlos da. Auf einmal sieht es fast klein aus. Im Innern sind die Bodenfliesen nun bereits in Küche und Flur und im Gäste-WC verlegt. Auch Teile der Kacheln im Badezimmer oben sind gesetzt. Die Badewanne ist eingebaut (keine Sorge, dass Türkis darüber auf dem Foto bleibt nicht, das sind nur die noch nicht überdeckten Rigipsplatten). Allerdings sind die Spachtelarbeiten der Heins-Haus-Maler oben noch nicht abgeschlossen, so dass unser Maler nicht richtig loslegen kann. Dafür sind die Betonringe für die “Gullys” auf der Einfahrt geliefert worden.

Der Termindruck wächst und wächst, sind es doch nur noch 13 Tage bis zur geplanten Übergabe des Hauses. Auf unsere Kritik an der aus unserer Sicht über weite Strecken mangelhaften Koordination der Baustelle hat der Bauleiter selbst uns geantwortet – dazu die Nachbemerkung im vorherigen Eintrag.

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